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Beschreibung
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Titel:
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Praktikum „Pharmazeutischen Biologie I“
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Weiterführende Informationen
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Termine
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Veranstaltung(en):
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Seminar und Praktikum
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Adressaten:
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Pflichtveranstaltung für Studierende der Pharmazie
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Fachsemester laut Studienplan:
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2
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Dozenten:
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Dr. Ilse Zündorf und Assistenten
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Inhalt:
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Im Rahmen dieses Praktikums wird das Grundverständnis vom zellulären und funktionellen Aufbau von Pflanzen vermittelt. Zusätzlich werden charakteristische Merkmale verschiedener Drogen mikroskopiert und zeichnerisch dokumentiert. Die theoretischen Grundlagen zum Praktikum werden in einem begleitenden Seminar vermittelt.
Die Studenten selbst stellen in einem Seminar botanische und stoffliche Charakteristika ausgewählter Arznei- oder Giftpflanzen und Anwendungs-relevante Informationen zur betreffenden Pflanze vor.
Die einzelnen Themen des Praktikums sind:
- Aufbau der Pflanzenzelle
- Aufbau und Funktion von Blüten und Blütenständen, charakteristische mikroskopische Merkmale von relevanten Blütendrogen wie Kamillenblüten, Malvenblüten, etc.
- Aufbau und Funktion von Blättern, mit charakteristischen Erkennungsmerkmalen wie Spaltöffnungstypen, Blattquerschnitt, Haaren und Drüsenschuppen von Blattdrogen wie Bärtraubenblätter, Sennesblätter, Pfefferminzblätter, etc.
- Aufbau und Funktion von Sprossachsen und Unterscheidung von primär und sekundär verdickten Sprossen, mikroskopische Merkmale von Lignumdrogen bei Gymnospermen bzw. Angiospermen Pflanzen und von Cortexdrogen
- Aufbau und Funktion von Wurzeln bei Liliopsida und Rosopsida und Unterscheidung von primär und sekundär verdickten Wurzeln und Rhizomen. Mikroskopische Charakteristika relevanter Wurzeldrogen wie Enzianwurzel, Baldrianwurzel, etc.
- Aufbau und Funktion von Samen und Früchten und charakteristische Merkmale von pharmazeutisch relevanten Samen- und Fruchtdrogen wie Lein-, Bockshornsamen, Anis- und Fenchelfrüchte, etc.
Dieses Praktikum liefert die Grundlagen für das Praktikum Pharmazeutische Biologie II
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Lernziele / Kompetenzen:
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Für Pharmazeutinnen und Pharmazeuten ist auch in Zeiten der Postgenomära ein fundiertes Wissen vom Aufbau von Pflanzenzellen und -geweben essentiell, da Arzneidrogen als „Rohstoffe“ für pflanzliche Wirkstoffe in Form von Tees und Extrakten eine erhebliche Rolle spielen und Apothekerinnen und Apotheker die nicht delegierbare Verantwortung für die korrekte Identität tragen. In diesem Praktikum lernen die Studierenden die Anfertigung geeigneter Pflanzenschnitte, um relevante Strukturen zu identifizieren und zu dokumentieren.
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SWS:
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3
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Voraussetzung für die Teilnahme:
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Absolviertes Praktikum "Quantitative Analyse von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen"
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Studien-/Prüfungsleistungen:
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Richtige Dokumentation der besprochenen und mikroskopierten Charakteristika; Wissenkontrollen während des Praktikums in Form kleiner schriftlicher Tests; abschließende Klausur mit 60 Multiple-Choice-Fragen, Stoffgebiete: Systematik, Morphologie/Anatomie
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Häufigkeit des Angebots:
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Einmal pro Semester, als 2-wöchiges Blockpraktikum zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit
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Arbeitsaufwand:
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Anwesenheit, erfolgreiche Praktikumsteilnahme mit Dokumentation der Präparate; Vor- und Nachbereitung
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Dauer:
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1 Semester
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Organisatorisches:
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Anmeldung (elektronisch) zwingend erforderlich
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Literaturempfehlung:
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Reinhard: „Pharmazeutische Biologie I“, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Hohmann et al.: „Mikroskopische Drogenmonographien“, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Stahl-Biskup / Reichling: „Anatomie und Histologie der Samenpflanzen“, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Rahfeld: „Mikroskopischer Farbatlas pflanzlicher Drogen“, Spektrum Akademischer Verlag
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geändert am 10. August 2011 E-Mail: Webmastersteinhilber@em.uni-frankfurt.de
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